Allgemeine Beförderungsbedingungen für Passagiere und Gepäck

 
 

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  • Artikel 1. Definitionen
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    Absatz 1.

    Innerhalb dieser Bedingungen haben die folgenden Ausdrücke die ihnen jeweils zugeordneten Bedeutungen, außer dann, wenn der Kontext eine andere Bedeutung erfordert oder wenn eine andere Bedeutung ausdrücklich genannt ist, nämlich:

    Vereinbarte Landeplätze: Damit sind für den Gebrauch innerhalb des Abkommens und dieser Bedingungen (die durch die Fluggesellschaft nach Artikel 10 abgeändert werden können) jene Orte außer dem Abflugort und dem Zielort gemeint, die im Flugschein dargelegt sind oder die im Flugplan der Fluggesellschaft als planmäßige Landungen auf der Flugroute des Passagiers ausgewiesen sind.

    Berechtigte Agenten: Dies sind von der Fluggesellschaft ausgesuchte Verkaufs-Agenten, die dem Passagier Flüge der Fluggesellschaft verkaufen dürfen und zusätzlich - wenn genehmigt - auch Flugrouten anderer Gesellschaften.

    Gepäck: Damit sind jene Artikel, persönlichen Gegenstände und anderes persönliches Eigentum eines Passagiers gemeint, die zu dessen Gebrauch, Nutzung, Bequemlichkeit oder Komfort auf der Reise notwendig sind. Falls nichts anderes erwähnt wird, umfaßt der Begriff sowohl abgefertigtes als auch nicht abgefertigtes Gepäck des Passagiers.

    Gepäckschein: Das sind die Teile des Flugscheins, die im Zusammenhang mit der Beförderung des abgefertigten Gepäcks des Passagiers stehen.

    Gepäck-Identifikationsanhänger: Das ist ein von der Fluggesellschaft ausgegebenes Dokument, das ausschließlich der Identifikation des abgefertigten Gepäcks dient.

    Unterlassungs-Mitteilung: Dies ist eine schriftliche Nachricht durch die Fluggesellschaft an eine Person, in der mitgeteilt wird, dass die jeweilige Person nicht mehr mit der Fluggesellschaft reisen darf.

    Fluggesellschaft: Dies schließt die Fluggesellschaft ein, die den Flugschein ausgibt und alle Fluggesellschaften, die den Passagier und / oder sein Gepäck in diesem Zusammenhang befördern, oder sich verpflichten zu befördern oder andere, mit dieser Luftbeförderung in Zusammenhang stehende Leistungen erbringen oder sich zu erbringen verpflichten.

    Vorschriften der Fluggesellschaft: Damit sind von der Fluggesellschaft veröffentlichten Regeln über diese Bestimmungen hinaus gemeint, und die zum Zeitpunkt des Beginns der Beförderung in Kraft sind, und die die Beförderung von Passagieren und / oder Gepäck regulieren und sie umfassen auch gültige, anwendbare Tarife.

    Abgefertigtes Gepäck: Das ist Gepäck, für das die Fluggesellschaft die alleinige Verwahrung übernommen hat und für das die Fluggesellschaft einen Gepäckschein ausgegeben hat.

    Verbundflugschein: Dies ist einen Flugschein, der an einen Passagier in Verbindung mit einem anderen Flugschein ausgegeben wurde und die zusammen einen einheitlichen Beförderungsvertrag begründen.

    Notfallplan für längere Verspätungen auf der Rollbahn: Dieser Plan bezieht sich auf die Anforderungen und Vorschriften des US Departments of Transportation laut dem 14 C.F.R. 259.4. Dies beeinhaltet Zusicherungen, wie die Fluggesellschaft bei Verspätungen auf der Rollbahn an US Flughäfen reagieren wird.

    Abkommen: folgende Abkommen haben Gültigkeit:

        * Convention for the Unification of Certain Rules Relating to International Carriage by Air, unterschrieben am 12. Oktober 1929 (Warschauer Abkommen) in Warschau, oder
        * das Warschauer Abkommen geändert in Den Haag am 28. September 1955, oder
        * das Warschauer Abkommen geändert durch ein zusätzliches Protokoll No. 1 in Montreal (1975), oder
        * das Warschauer Abkommen geändert in Den Haag sowie ein zusätzliches Protokoll No. 2 in Montreal (1975), oder
        * das Warschauer Abkommen geändert in Den Haag sowie ein zusätzliches Protokoll No. 4 in Montreal (1975), oder
        * die Guadalajara Supplementary Convention, unterschrieben am 19. September 1961, oder
        * die Convention for the Unification of Certain Rules for International Carriage by Air, unterschrieben am 29. Mai 1999 (Montrealer Abkommen)

    Schaden beinhaltet Tod, Verletzung, Verspätung, Verlust, Teilverlust oder andere Schäden gleich welcher Art, die aus der Beförderung oder im Zusammenhang mit ihr entstehen oder aus anderen Dienstleistungen, die die Fluggesellschaft hierzu erbringt.

    Tage sind Kalendertage, einschließlich aller sieben Tage der Woche, unter der Vereinbarung daß, zum Zwecke von Bekanntmachungen, der Tag des Versands der Mitteilung nicht gezählt werden soll; und daß zum Zwecke der Bestimmung der Gültigkeitsdauer der Tag der Ausstellung des Flugscheins oder des Flugbeginns nicht gezählt werden soll.

    Elektronischer Coupon ist ein elektronischer Flugschein oder ein anderes Wertdokument, das in der Datenbank der Fluggesellschaft existiert.

    Elektronischer Flugschein ist die Flugroute / die Quittung, die von der Fluggesellschaft oder in ihrem Name ausgegeben wurde, die elektronischen Coupons und, falls zutreffend, eine Bordkarte.

    Flug-Coupon ist der Teil des Flugscheins, der die Notiz „Gültig für die Passage“ trägt, oder bei elektronischen Flugscheinen, der elektronische Coupon, und nennt die bestimmten Orte, zwischen denen der Passagier berechtigt ist, befördert zu werden.

    Französische Goldfrancs sind Francs, die aus 65½ Milligramm Gold einer Feinheit von Neunhundert Tausendsteln bestehen.

    Flugroute / Quittung sind ein oder mehrere Dokumente, die einen Teil eines elektronischen Flugscheins bilden, der Informationen und Notizen beinhaltet, die nach dem Abkommen oder aus anderen Gründen erforderlich sind.

    Tarmac Delay bedeutet das Zurückhalten des Fluggerätes auf der Rollbahn bevor oder nach der Landung. Nach der Landung wird den Passagieren die Möglichkeit gegeben, das Flugzeug zu verlassen.

    Normaler Flugpreis ist der höchste genannte Preis für Service erster Klasse, der Zwischenklasse oder der Economy- / Touristenklasse während der Periode der Anwendbarkeit.

    Passagier ist jede Person, außer Besatzungsmitgliedern, die in einem Flugzeug mit der Zustimmung der Fluggesellschaft befördert wird oder befördert werden soll.

    Passagier-Coupon oder Passagier-Quittung ist der Teil des von der Fluggesellschaft oder in ihrem Namen ausgegebenen Flugscheins, der so bezeichnet ist und der letztendlich beim Passagier verbleiben soll.

    Spezieller Flugpreis ist ein anderer als der normale Flugpreis.

    SDR heißt Spezielle Ziehungsrechte wie vom Internationalen Währungsfonds definiert.

    Zwischenlandung ist eine beabsichtigte Unterbrechung der Reise durch den Passagier an einem Punkt zwischen dem Abflugort und dem Zielort, die zuvor von der Fluggesellschaft genehmigt wurde.

    Flugschein ist entweder das Dokument, das den Titel „Passagier-Flugschein und Gepäckschein“ trägt, oder der elektronische Flugschein, einschließlich der Vertragsbedingungen, Mitteilungen und Coupons, die darin enthalten sind. Beide Dokumente sind in jedem Fall von der Fluggesellschaft oder in ihrem Namen ausgegeben worden.

    Nicht abgefertigtes Gepäck ist alles Gepäck des Passagiers, das nicht abgefertigt ist.

    Absatz 2.

    Verweise auf das Pronomen "er" und seine Derivate sind als Bezugnahmen auf eine Person ausgelegt, ob männlich oder weiblich.

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  • Artikel 2. Geltungsbereich
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    Absatz 1. Allgemein.

    (a) Diese Bestimmungen sind die Beförderungsbestimmungen der Fluggesellschaft, auf die im Flugschein Bezug genommen wird und gelten für jede Luftbeförderung von Passagieren oder Gepäck, einschließlich der hiermit verbundenen Dienstleistungen, die die Fluggesellschaft entgeltlich erbringt, außer in den Fällen, die in den Absätzen 2, 3, 4 und 5 dieses Artikels beschrieben sind.

    (b) Diese Bestimmungen gelten auch für unentgeltliche und preislich reduzierte Beförderungen, außer wenn die Fluggesellschaft in ihren Vorschriften oder in den entsprechenden Verträgen, Ausweisen und Flugscheinen etwas anderes bestimmt hat.

    (c) Diese Bestimmungen und Vorschriften der Fluggesellschaften, Flugpreise und Gebühren unterliegen der Änderung ohne vorherige Ankündigung, unter der Voraussetzung, daß solche Änderungen nicht gelten, wenn die Beförderung bereits nach diesen Vorschriften begonnen hat. Die Preise und Gebühren, die für die Beförderung gelten, sind diejenigen, die zu dem Datum gültig waren, als die Beförderung begann und das auf dem ersten Flug-Coupon des Flugscheins bestätigt wird, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins, das für das erste Flugsegement im Flugplan / der Quittung angegeben ist, es sei denn, die Vorschriften der Fluggesellschaft sehen etwas anderes vor.

    Absatz 2. Charters.

    Falls die Beförderung auf Grund einer Chartervereinbarung ausgeführt wird, sollen die Charterbedingungen (falls vorhanden) der Fluggesellschaft hierauf Anwendung finden und diese Vorschriften gelten nur in dem Umfang, der in den genannten Charterbedingungen bezeichnet wird. Wenn keine Charterbedingungen gelten, sollen diese Bedingungen für diese Beförderung insoweit gelten, als sie nicht in der Chartervereinbarung oder dem Charterflugschein ausgeschlossen oder dazu im Widerspruch sind. Der Passagier willigt ein, durch die entsprechenden Vorschriften einer solchen Vereinbarung gebunden zu sein, in dem er die Beförderung nach der genannten Chartervereinbarung akzeptiert, auch wenn diese nicht mit dem Passagier selbst verhandelt worden ist.

    Absatz 3. Code Shares

    Auf manchen Strecken hat die Fluggesellschaft Abmachungen mit anderen Fluggesellschaften, auch "Code Share" genannt. Dies bedeutet, dass auch wenn der Passagier ein bestätigtes Ticket für eine Fluggesellschaft hat (inklusive Fluglinienkürzel), kann der Flug von einer anderen Fluggesellschaft durchgeführt werden. Sollte dieser Fall auftreten, so wird die Fluggesellschaft den Passagier zum Zeitpunkt der Buchung darauf aufmerksam machen. Bitte gehen Sie auf www.singaporeair.com.sg für weitere Informationen.

    Absatz 4. Maßgebliches Gesetz.

    In den Maß, in dem eine hier enthaltene Regelung, oder eine Regelung, auf die hier Bezug genommen wird, den entsprechenden Inhalten des Abkommens oder anderen gültigen Gesetzen, Regierungsbestimmungen, Anordnungen oder Bedingungen, die nicht durch eine Einigung der Parteien aufgehoben werden können, widerspricht, soll diese Regelung nicht gültig sein. Die Ungültigkeit einer Regelung soll die Gültigkeit der anderen Vorschriften unbeeinflußt lassen.

    Absatz 5. Bestimmungen haben Vorrang vor Vorschriften.

    Falls hier nicht anders geregelt, sollen im Fall der Widersprüchlichkeit dieser Bestimmungen zu den Vorschriften der Fluggesellschaften diese Bestimmungen Vorrang haben, außer wenn gültige Tarife der USA oder Kanadas gelten, in welchem Fall jene Tarife Vorrang haben sollen.

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  • Artikel 3. Flugscheine
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    Absatz 1.

    (a) Flugschein als Beweis des ersten Anscheins für den Vertrag.
    Der Flugschein begründet einen Beweis des ersten Anscheins für den Vertrag zwischen der Fluggesellschaft und dem auf dem Flugschein genannten Passagier. Die Fluggesellschaft erbringt die Beförderungsleistung nur für den Inhaber dieses Flugscheins oder eines anderen Dokuments, das von der Fluggesellschaft oder einem ihrer bevollmächtigten Vertreter ausgegeben wurde und als Nachweis der vollständigen oder teilweisen Zahlung dient. Der Flugschein ist und bleibt zu jeder Zeit das Eigentum der ausstellenden Fluggesellschaft. Die im Flugschein enthaltenen Vertragsbedingungen sind die Zusammenfassung einiger der in diesen Beförderungsbestimmungen enthaltenen Vorschriften.

    (b) Erfordernis des Flugscheins.
    Außer bei elektronischen Flugscheinen ist keine Person berechtigt, mit einem Flug befördert zu werden, wenn diese Person nicht einen gültigen Flugschein vorlegen kann, der ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft ausgegeben worden war und der den Flug-Coupon für diesen Flug enthält, ebenso wie alle anderen unbenutzten Flug-Coupons und den Passagier-Coupon. Darüber hinaus soll ein Passagier nicht zur Beförderung berechtigt sein, wenn der Flugschein beschädigt vorgelegt wird oder wenn er von anderen als der Fluggesellschaft oder ihrem autorisierten Vertreter abgeändert wurde. Im Falle eines elektronischen Flugscheins soll die Person nicht zur Beförderung mit einem Flug berechtigt sein, wenn diese Person nicht eine eindeutige Identifikation vorlegen kann und es nicht einen gültigen und ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft ausgestellten Flugschein in der Datenbank der Fluggesellschaft gibt.

    (c) Verlust des Flugscheins oder ähnliches
    Im Falle des Verlusts oder der Beschädigung des Flugscheins, oder eines Teils davon, oder der Nichtvorlage eines den Passagier-Coupon und alle unbenutzten Flug-Coupons enthaltenden Flugscheins, kann die ausstellende Fluggesellschaft auf Antrag des Passagiers und in Abhängigkeit von den Vorschriften der Fluggesellschaft diesen Flugschein oder Teile davon durch die Ausgabe eines neuen Flugscheins nach Eingang von für die Fluggesellschaft ausreichenden Beweisen, dass ein gültiger Flugschein für die fraglichen Flüge ordnungsgemäß ausgestellt worden war, ersetzen, vorausgesetzt, der Passagier verpflichtet sich in der eventuell durch die Fluggesellschaft vorgeschriebenen Form, der Fluggesellschaft den gültigen Flugpreis für den neuen Flugschein zu zahlen für den Fall und in dem Maße, dass der verlorene oder fehlende Flugschein oder die fehlenden Flug-Coupons von irgendeiner Person genutzt werden oder dass im Hinblick darauf irgendeine Person eine Erstattung erhält.

    (d) Nichtübertragbarer Flugschein.
    Ein Flugschein ist nicht übertragbar. Falls eine andere als die mit dem Flugschein zur Beförderung berechtigte Person mit diesem Flugschein reist oder in diesem Zusammenhang eine Erstattung erhält, soll die Fluggesellschaft der eigentlich dazu berechtigten Person nicht haftbar sein, falls sie in gutem Glauben eine Beförderungsleistung erbringt oder eine Erstattung auszahlt. Falls eine andere als die hiermit zur Beförderung oder zur Erstattung berechtigte Person den Flugschein vorlegt, soll die Fluggesellschaft der eigentlich dazu berechtigten Person nicht haftbar sein, falls sie in gutem Glauben der den Flugschein vorlegenden Person eine Beförderungsleistung erbringt oder eine Erstattung auszahlt.

    Würde darüber hinaus ein Flugschein von einer anderen als der zur Beförderung berechtigten Person benutzt, ob mit oder ohne Wissen und / oder Zustimmung der zur Beförderung berechtigten Person, ist die Fluggesellschaft nicht haftbar für den Tod oder die Verletzung oder die Verzögerung in der Beförderung dieser Person oder für die Zerstörung, den Verlust oder die Beschädigung oder die Verzögerung in der Beförderung des Gepäcks oder des persönlichen Eigentums dieser Person, entstehend aus dieser Benutzung oder im Zusammenhang mit dieser.

    (e) Änderungen auf Wunsch des Passagiers.
    Änderungen des Flugscheins auf Wunsch des Passagiers unterliegen den Vorschriften der Fluggesellschaft und können Gebühren verursachen.

    Absatz 2.

    (a) Gültigkeitsdauer.
    Ein Flugschein ist gültig zur Beförderung innerhalb eines Jahres ab dem Datum des Beginns der Reise, oder, falls kein Teil des Flugscheins benutzt wurde, ab dem Datum seiner Ausgabe, es sei denn, im Flugschein, in diesen Bestimmungen oder in den Vorschriften der Fluggesellschaft ist etwas anderes angegeben.

    (b) Umfang der Gültigkeit.
    Falls ein Passagier innerhalb der Gültigkeitsdauer des Flugscheins die Reise nicht antreten kann, weil die Fluggesellschaft:

        (1) den Flug, für den der Passagier reserviert hat, streicht, oder

        (2) einen geplanten Aufenthalt auslässt, welcher der Abflugort des Passagiers ist, sein Zielort oder eine Zwischenlandung, oder

        (3) es versäumt, den Flug in angemessener Anlehnung an den Flugplan zu betreiben, oder

        (4) verschuldet, dass der Passagier einen Anschluss verpasst, oder

        (5) eine andere Serviceklasse als Ersatz anbietet, oder

        (6) nicht in der Lage ist, einen zuvor bestätigten Platz bereitzuhalten; wird die Gültigkeit des Flugscheins ausgedehnt bis zum ersten Flug der Fluggesellschaft, auf dem ein Platz in der Klasse verfügbar ist, für die der Preis bezahlt worden ist.

    (c) Wenn ein Passagier mit einem Flugschein zum normalen Preis oder mit einem Flugschein zu einen speziellen Preis, der dieselbe Gültigkeit hat wie der Flugschein zum normalen Preis, die Reise innerhalb der Gültigkeitsdauer des Flugscheins nicht antreten kann, weil die Fluggesellschaft zu dem Termin, an dem der Passagier eine Reservierung wünscht, nicht in der Lage ist, eine Platz auf dem Flug anzubieten, wird die Gültigkeit dieses Flugscheins ausgedehnt, bis zum ersten Flug der Fluggesellschaft, auf dem ein Platz in der Serviceklasse frei ist, für die der Flugpreis bezahlt worden ist, aber für nicht mehr als sieben Tage nach einer solchen Reservierungsanfrage.

    (d) Wenn ein Passagier, nachdem er seine Reise begonnen hat, aus Krankheitsgründen an der Reise innerhalb der Gültigkeitsdauer seines Flugscheins gehindert wird, wird die Fluggesellschaft die Gültigkeitsdauer dieses Flugscheins bis zu dem Tage ausdehnen, an dem der Passagier auf Grund eines medizinischen Attests wieder in der Lage ist, zu reisen, oder bis zum ersten Flug der Fluggesellschaft nach diesem Datum von dem Ort, an dem der Flug fortgeführt wird, auf dem ein Platz in der Serviceklasse zur Verfügung steht, für die der Flugpreis bezahlt worden ist, vorausgesetzt, diese Verlängerung ist nicht durch die entsprechenden Vorschriften der Fluggesellschaft für den vom Passagier bezahlten Flugpreis ausgeschlossen. Wenn die im Flugschein verbleibenden Flug-Coupons, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins die elektronischen Coupons, einen oder mehrere Zwischenlandungen beinhalten, wird die Gültigkeit dieses Flugscheins in Abhängigkeit von den Bestimmungen der Fluggesellschaft für nicht mehr als drei Monate ab dem auf dem Dokument vermerkten Datum verlängert, für den Fall, dass es sich um einen Flugschein zum Normalpreis handelt oder um einen Flugschein zum speziellen Preis, der dieselbe Gültigkeit wie ein Flugschein zum Normalpreis hat, handelt, und für nicht länger als sieben Tage in einem anderen Fall. Unter diesen Umständen wird die Fluggesellschaft die Gültigkeitsdauer der Flugscheine von den betroffenen Passagier unmittelbar begleitende Familienmitglieder in entsprechendem Umfang verlängern.

    Absatz 3. Couponabfolge.

    (a) Die Fluggesellschaft wird die Flug-Coupons, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins die elektronischen Coupons, nur in der Reihenfolge vom Abflugort aus, wie auf dem Flugschein gezeigt, einlösen.

    (b) Der Flugschein kann ungültig werden und die Fluggesellschaft kann die Anerkennung eines Flugscheins verweigern, falls der erste Flug-Coupon, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins, ein elektronischer Coupon, bei einem internationalen Flug nicht benutzt wurde und der Passagier seine Reise an irgendeinem Ort einer Zwischenlandung oder einem vereinbarten Landeplatz beginnt.

    (c) Jeder Flug-Coupon, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins ein elektronischer Coupon, wird für die Beförderung in der darauf benannten Serviceklasse eingelöst werden an dem Datum und auf dem Flug, für den ein Platz reserviert worden war. Wenn Flug-Coupons, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins ein elektronischer Coupon, ohne darauf benannte Reservierung ausgegeben werden, wird auf Antrag ein Platz reserviert werden unter Anwendung der Bedingungen für den entsprechenden Flugpreis und nach Maßgabe der Verfügbarkeit von Plätzen auf dem Flug, für den der Antrag gestellt wurde.

    (d) Gegebenenfalls sollen der Passagier-Coupon und alle unbenutzten Flug-Coupons, die nicht vorher der Fluggesellschaft übergeben wurden, vom Passagier während der gesamten Reise behalten werden und der Fluggesellschaft auf deren Verlangen vorgelegt und die entsprechenden Flug-Coupons übergeben werden.

    (e) Falls der Passagier es versäumt oder versäumt hat, die Flug-Coupons, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins den elektronischen Coupon, in der richtigen Reihenfolge zu benutzen, ist die Fluggesellschaft berechtigt, die Flugpreise in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft für den Gebrauch der genannten Coupons nachzuberechnen, und der Passagier haftet der Fluggesellschaft für die Differenz zwischen den nachberechneten und den bereits vom Passagier gezahlten oder von ihm zur Zahlung fälligen Flugpreisen.

    Absatz 4. Name und Adresse der Fluggesellschaft.

    Der Name der Fluggesellschaft kann auf dem Flugschein abgekürzt werden. Als die Adresse der Fluggesellschaft soll der Abflug-Flughafen gelten, der gegenüber der ersten Abkürzung des Namens der Fluggesellschaft im Feld „CARRIER“ auf dem Flugschein gezeigt wird, oder, im Falle eines elektronischen Flugscheins, der für das erste Flugsegment auf der Flugroute / der Quittung ausgewiesen ist.

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  • Artikel 4. Zwischenlandungen
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    Zwischenlandungen können an vereinbarten Landeplätzen nur gestattet werden, wenn sie zuvor mit der Fluggesellschaft abgesprochen wurden und auf dem Flugschein berücksichtigt wurden. Sie unterliegen Regierungsbestimmungen, Vorschriften der Fluggesellschaften und den Flugplänen der Fluggesellschaften. Zusätzliche Gebühren für Zwischenlandungen sind entsprechend den Vorschriften der Fluggesellschaft zu zahlen.

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  • Artikel 5. Preise und Gebühren
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    Absatz 1. Reservierungsbestimmungen.

    (a) Eine Reservierung gilt als nicht bestätigt, solange nicht (1) sie durch die Fluggesellschaft oder ihren Bevollmächtigten auf dem entsprechenden Flug-Coupon, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins auf dem elektronischen Coupon, eingetragen worden ist; (2) ein Flugschein ordnungsgemäß an den Passagier ausgestellt worden ist, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins, er ordnungsgemäß in der Datenbank der Fluggesellschaft erstellt worden ist; und (3) der Passagier innerhalb der zeitlichen Buchungsfrist, die in den Vorschriften der Fluggesellschaft festgelegt ist, seinen Flugschein bezahlt hat (oder mit der Fluggesellschaft eine Kreditvereinbarung getroffen hat). Eine Reservierung, die einer dieser Bestimmungen nicht entspricht, kann von der Fluggesellschaft ohne Frist jederzeit storniert werden.

    (b) Wenn in den Vorschriften der Fluggesellschaft vorgesehen, können bestimmte Flugpreise mit Bedingungen gekoppelt sein, die das Recht des Passagiers, Reservierungen zu ändern oder zu stornieren, beschränken oder ausschließen.

    Absatz 2. Persönliche Daten.

    Der Passagier willigt ein, dass zum Zweck der Reservierung einer Beförderung, zur Erlangung von Nebenleistungen, zur Erleichterung von Einwanderungs- und Registrierungsvorschriften der Fluggesellschaft persönliche Daten übermittelt worden sind, und dass diese Daten Regierungsstellen zugänglich gemacht werden, die ihrerseits diese Daten an andere Regierungsstellen weiterleiten können, was jenseits der Kontrolle der Fluggesellschaft liegt. Für diese Zwecke bevollmächtigt der Passagier die Fluggesellschaft, diese Daten zu speichern und an die eigenen Büros, andere Fluggesellschaften oder an die Anbieter dieser Dienstleistungen zu übermitteln, in welchem Land diese auch beheimatet sein mögen. Die Sammlung solcher Daten wird in Anbetracht der Datenschutzbestimmungen der Fluggesellschaft durchgeführt, eine Kopie der Datenschutzbestimmungen kann in dem Büro der Fluggesellschaft abgeholt werden oder von www.singaporeair.com. Bitte beachten Sie jedoch, dass Anordnungen von Regierungen eventuell fordern können, dass SIA Informationen bereitstellt oder Zugang zu Passagierdaten gibt.

    Absatz 3. Sitzplätze.

    Die Fluggesellschaft garantiert nicht die Zurverfügungstellung eines speziellen Sitzplatzes innerhalb des Flugzeugs, und der Passagier willigt ein, irgendeinen Sitzplatz dieses Fluges in der Serviceklasse zu akzeptieren, für die der Flugschein erstellt worden ist.

    Absatz 4. Servicegebühr wenn der Platz nicht besetzt ist.

    In Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft kann der Passagier eine Servicegebühr schulden, wenn er den Platz nicht nutzt, für den eine Reservierung gemacht worden ist, oder er die Reservierung nicht innerhalb der in den Vorschriften der Fluggesellschaft angegebenen Stornierungsfrist storniert.

    Absatz 5. Kommunikationskosten.

    Der Passagier muss die Kommunikationskosten tragen, die im Zusammenhang mit seiner Reservierung oder seiner Reise der Fluggesellschaft auf Grund eines Wunsches des Passagiers entstehen, und die über die Kommunikationskosten auf Grund der Sicherstellung der normalen Reservierung auf einem Flug hinausgehen.

    Absatz 6. Stornierung der Anschluss-Reservierung durch die Fluggesellschaft.

    Falls der Passagier eine Reservierung nicht nutzt und es versäumt, die Fluggesellschaft zu informieren, wird die Fluggesellschaft jegliche Anschluss- oder Rückflugreservierungen stornieren oder deren Stornierung verlangen.

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  • Artikel 6. Reservierungen
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    Para. 1. Voraussetzungen zur Reservierung.

    (a) Eine Reservierung ist erst bestätigt, wenn (1) es auf den entsprechenden Flug-Coupon beziehungsweise dem elektronischen Flugscheins/Coupon, von der Fluggesellschaft oder dessen bevollmächtigten Vertreters vermerkt ist (2) ein Ticket ordnungsgemäß auf den Passagier ausgestellt ist, oder im Falle eines elektronischen Flugscheins, es  ordnungsgemäß in Carrier-Datenbank vermerkt ist, und (3) der Fluggast für sein Ticket bezahlt hat (oder Kreditvereinbarungen mit der Fluggesellschaft gemacht wurden) innerhalb der Ticketing-Frist der vorgeschriebenen Regulierungen. Eine Reservierung, die eine dieser Anforderungen nicht erfüllt, darf von der Fluggesellschaft jederzeit fristlos gekündigt werden.

    (b) Wie in den Bestimmungen des Luftfrachtführers vorgesehen, unterliegen bestimmte Tarife Beschränkungen oder Ausschlüsse für Passagier auf Umbuchungen oder Stornierungen.

    Para. 2. Persönliche Daten.

    Der Fluggast erkennt an, dass personenbezogene Daten an die Fluggesellschaft für die Zwecke der Reservierung, Beförderung, Erwerb von Zusatzleistungen, Einwanderungs-und Einreisebestimmungen, sowie die Bereitstellung dieser Daten gegenüber staatlichen Stellen weitergegeben werden. Sollten gegebenenfalls persönlichen Daten von anderen Behörden zur Verfügung gestellt werden, so liegt dies außerhalb der Kontrolle der Fluggesellschaft. Für diese Zwecke berechtigt der Passagier die Fluggesellschaft, solche Daten zu behalten und an die eigenen Büros weiterzugeben, andere Fluggesellschaften oder die Anbieter solcher Dienste, in welchem Land sie sich auch befinden mögen. Die Erhebung solcher Daten erfolgt in Übereinstimmung mit den Datenschutzbestimmungen der Fluggesellschaft. Eine Kopie kann von jedem der Büros der Fluggesellschaft oder von www.singaporeair.com bezogen werden. Beachten Sie bitte, dass staatliche Vorschriften es verlangen, dass wir Zugang zu Informationen der Passagier / Kundendaten erlauben.

    Para. 3. Bestuhlung.

    Die Fluggesellschaft übernimmt keine Garantie für einen bestimmten Sitzplatz im Flugzeug und der Passagier verpflichtet sich, jedem Sitzplatz zu akzeptieren, der auf dem Flug in der Klasse, für die der Flugschein ausgestellt wurde, zugeteilt werden kann.

    Im Falle eines Passagiers mit einer Behinderung, bietet die Fluggesellschaft Sitzgelegenheiten in Übereinstimmung mit geltendem Recht.

    Para. 4. Service-Gebühr, wenn der Platz nicht besetzt ist.

    Im Einklang mit den Bestimmungen der Fluggesellschaft, kann eine Service-Gebühr erhoben werden, wenn ein Fahrgast den zugewiesenen Platz nicht verwenden möchte,  oder er die Reservierung innerhalb der vorgeschriebenen Widerrufsfrist der Fluggesellschaft storniert.

    Para. 5. Kommunikationskosten.

    Der Fluggast wird für die Kommunikationskosten im Zusammenhang mit seiner Buchung oder Reise zur Rechnung gebeten. Dies beeinhaltet die Kosten, die bei der Fluggesellschaft als Folge eines Wunsches des Passagiers auftreten und die andere sind, als Kommunikationskosten zur Absicherung der ursprünglichen Buchung für einen Flug.

    Para. 6. Stornierung der Reservierung des Weiterflugs der Fluggesellschaft.

    Wenn ein Passagier eine Reservierung nicht benutzt und die Fluggesellschaft nicht benachrichtigt wird, kann die Fluggesellschaft die Weiter-oder Rückreise stornieren oder eine Stornierung beantragen.

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  • Artikel 7. Check-in
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    Der Reisende hat rechtzeitig am Check-in-Tresen anzukommen und das Boarding Gate rechtzeitig vor Abflug zu erreichen um alle behördlichen Formalitäten und Abflugverfahren zu ermöglichen. In jedem Fall darf er nicht später ankommen, als die Zeit, die von der Fluggesellschaft angegeben wurde. Wenn der Passagier nicht rechtzeitig  am Check-in-Standort oder am Flugsteig erscheint und sich nicht ordnungsgemäß ausweisen kann oder den Anschein erweckt, nicht reisefähig zu sein, kann die Fluggesellschaft den für ihn reservierten Platz stornieren. Der Abflug wird nicht verzögert. Die Fluggesellschaft haftet nicht für Verluste oder Kosten, die der Passagier durch Nichteinhaltung der Bestimmungen dieses Artikels hervorruft.

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  • Artikel 8. Verweigerung und Begrenzung der Beförderung
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    Absatz 1. Recht zur Verweigerung der Beförderung.

    Die Fluggesellschaft kann die Beförderung eines Passagiers oder seines Gepäcks aus Sicherheitsgründen verweigern, oder falls die Fluggesellschaft in Ausübung vernünftigen Ermessens entscheidet, dass:

    (a) dies notwendig ist, um geltende Rechte, Bestimmungen oder Anweisungen eines Staates oder eines Landes zu erfüllen, das angeflogen oder überflogen wird; oder

    (b) das Auftreten, Alter, der geistige oder körperliche Zustand des Passagiers so ist, dass:

        (1) er spezielle Unterstützung durch die Fluggesellschaft benötigt, oder

        (2) er Beschwerden verursacht oder sich selbst vor anderen Passagieren anstößig benimmt, oder

        (3) eine Gefahr oder ein Risiko für ihn selbst oder andere Personen oder Eigentum besteht; oder

    (c) diese Handlung nötig ist weil der Passagier die Anweisungen der Fluggesellschaft missachtet hat, oder

    (d) der Passagier ablehnte, sich einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen; oder

    (e) der gültige Flugpreis oder geschuldete Steuern nicht gezahlt worden sind, oder zwischen der Fluggesellschaft und dem Passagier (oder der für den Flugschein zahlenden Person) getroffenen Kreditvereinbarungen nicht erfüllt worden sind; oder

    (f) der Passagier:

        (1) scheint keine ordnungsgemäßen Papiere zu haben, oder

        (2) versucht, ein Land zu betreten, durch das er durchreist, oder

        (3) seine Papiere während des Fluges zerstört, oder

        (4) übergibt nach Aufforderung durch die Fluggesellschaft seine Reisedokumente nicht in die Verwahrung des
             Bordpersonals, gegen Quittung, oder

    (g) der Flugschein:

        (1) ist unrechtmäßig erworben worden oder ist von einer Stelle erworben worden, die nicht die ausstellende
             Fluggesellschaft oder ihr Bevollmächtigter ist, oder

        (2) ist als verloren oder gestohlen gemeldet worden, oder

        (3) ist ein gefälschter Flugschein, oder

        (4) einer der Flug- oder elektronischen Coupons wurde von jemand anderem als der Fluggesellschaft oder
             ihrem Bevollmächtigten verändert, oder im Fall eines Flug-Coupons, wurde beschädigt,

    und die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, einen solchen Flugschein einzubehalten, oder

    (h) die Person, die den Flugschein vorlegt, kann nicht beweisen, dass sie die auf dem Flugschein genannte Person ist. Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, einen solchen Flugschein aus Papier einzubehalten.

    (i) der Person ein Ablehnungsbescheid ausgestellt wurde und die Person ein Ticket gekauft hat, obwohl der Bescheid Gültigkeit hat. Sobald der Ablehnungsbescheid der Person ausgestellt wurde, darf er/sie kein Ticket mehr erwerben oder durch andere Personen ein Ticket erwerben. Die Fluggesellschaft wird den Transport der Person verweigern, solange der Ablehnungsbescheid Gültigkeit besitzt und der Person steht eine freiwillige Rückzahlung zu. Der Ablehnungsbescheid gibt das Datum an, an dem das Verbot in Kraft tritt.

    Absatz 2. Regress bei verweigerter Beförderung.

    Der einzige Regressanspruch eines Passagiers, dessen Beförderung nach Absatz 1 aus Gründen der Sicherheit oder aus anderen, in den Unterabsätzen 1(a), 1(b), 1(c), 1(d), 1(e) oder 1(f) beschriebenen Gründen verweigert wurde, soll die Auszahlung des Erstattungspreises des unbenutzten Flugscheins, oder eines Teils davon, nach Artikel 11 Absatz 3, sein, nach Abzug aller entsprechenden Servicegebühren nach den Unterabsätzen 1 (b)(2) oder 1(c). Außer wie in diesem Absatz dargestellt soll die Fluggesellschaft keiner Person für eine Erstattung oder einen Verlust oder Aufwendungen irgendwelcher Art haftbar sein, die auf Grund oder im Zusammenhang mit der Verweigerung der Beförderung nach Absatz 1 entsteht, egal ob sie aus Unrecht, aus dem Vertrag oder auf andere Weise entsteht.

    Absatz 3. Begrenzung der Beförderung.

    Die Annahme der Beförderung von Kindern, behinderten Personen, schwangeren Frauen oder kranken Personen kann der vorherigen Vereinbarung mit der Fluggesellschaft, in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft, unterliegen.

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  • Artikel 9. Gepäck
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    Absatz 1. Stücke, die nicht als Gepäck angenommen werden.

    (a) Der Passagier soll in seinem Gepäck nicht mit sich führen:

       1. Stücke, die nicht als Gepäck nach Artikel 1 Absatz 1 dieser Bestimmungen definiert sind;
       2. Stücke, die wahrscheinlich das Flugzeug, Personen, Eigentum an Bord des Flugzeugs in Gefahr bringen, wie explosive Stoffe, komprimierte Gase, ätzende Stoffe, Oxydantien, radioaktives oder magnetisches Material, Material, das leicht entzündlich, giftig, widerlich oder lästig ist, Flüssigkeiten (außer Flüssigkeiten im nicht abgefertigten Gepäck des Passagiers, die er auf dem Flug gebraucht), oder Stücke, die in den Bestimmungen über Gefährliche Güter der Internationalen Zivilen Luftfahrt Organisation (ICAO) und der Internationalen Luftbeförderungsvereinigung (IATA) und in den Vorschriften der Fluggesellschaft aufgeführt werden;
       3. Stücke, deren Beförderung durch geltende Rechte, Bestimmungen oder Anweisungen eines angeflogenen oder überflogenen Staates verboten ist;
       4. Stücke, die nach Auffassung der Fluggesellschaft für die Beförderung auf Grund ihres Gewichts, ihrer Größe oder Beschaffenheit ungeeignet sind, wie zerbrechliche oder verderbliche Stücke;
       5. lebende Tiere, außer nach Maßgabe von Absatz 10 dieses Artikels.

    (b) Falls der Passagier im Besitz von Waffen und / oder Munition ist oder falls sein Gepäcke diese enthält, soll der Passagier diese der Fluggesellschaft vor Beförderungsbeginn zur Untersuchung vorlegen. Falls die Fluggesellschaft diese Stücke zur Beförderung annimmt, kann sie verlangen, dass diese in ihre Verwahrung gegeben werden und dort bis zur Ankunft des Passagiers im Flughafengebäude seines Zielorts bleiben.

    (c) Der Passagier soll in seinem abgefertigten Gepäck keine zerbrechlichen oder verderblichen Stücke, kein Geld, keine Juwelen, keine Edelmetalle, keine Silberstücke, keine begebbaren Wertpapiere, Effekten oder andere Wertsachen, Geschäftsunterlagen, Pässe und andere Identifikationsdokumente, Muster, Medikamente oder Drogen befördern.

    (d) Einige Länder haben Beschränkungen zum Transport von Flüssigkeiten, Sprays und Gels in Zusammenhang mit den neuen Richtlinien der ICAO eingeführt. Für weitere Informationen über diese Beschränkungen und eine Liste der Länder, gehen Sie bitte auf www.singaporeair.com

    (e) Falls Stücke befördert werden, auf die in den Unterabsätzen (a), (b) oder (c) Bezug genommen wird, ob sie nun als Gepäck zur Beförderung zugelassen sind oder nicht, soll die Beförderung den Gebühren, Haftungseinschränkungen und anderen Regelungen dieser Bestimmungen unterliegen, die für die Beförderung von Gepäck gültig sind.

    Absatz 2. Das Recht zur Verweigerung der Beförderung.

    (a) Die Fluggesellschaft kann die Beförderung von Stücken die nach Absatz 1 dieses Artikels als für die Beförderung von Gepäck verboten sind, verweigern und kann nach der Entdeckung dieser Stücke die weitere Beförderung verweigern.

    (b) Die Fluggesellschaft kann die Beförderung eines Gegenstandes auf Grund seiner Größe, seines Gewichts, seiner Form oder seiner Beschaffenheit verweigern.

    (c) Falls im Voraus keine Vereinbarungen mit der Fluggesellschaft über die Beförderung getroffen wurden, kann die Fluggesellschaft Gepäck, das die jeweilige gestattete Höchstmenge an Freigepäck übersteigt, mit späteren Flügen befördern.

    (d) Die Fluggesellschaft kann die Annahme von Gepäck als abgefertigtem Gepäck verweigern, wenn es nicht sachgemäß in Koffer oder entsprechende Behälter verpackt ist, damit bei üblicher Sorgfalt in der Handhabung eine sichere Beförderung gewährleistet ist.

    Absatz 3. Das Recht auf Durchsuchung.

    Aus Sicherheitsgründen kann die Fluggesellschaft vom Fluggast die Erlaubnis verlangen, seine Person und sein Gepäck zu durchsuchen, und kann, falls der Fluggast nicht erreichbar ist, sein Gepäck in dessen Abwesenheit durchsuchen oder durchsuchen lassen, um festzustellen, ob in seinem Gepäck oder in seinem Besitz Gegenstände sind, die in Absatz 1(a) oben beschrieben sind oder ob irgendwelche Waffen oder Munition darunter sind, die nicht nach Absatz 1(b) oben der Fluggesellschaft vorgelegt worden sind. Falls der Passagier einer solchen Aufforderung nicht nachkommt, kann die Fluggesellschaft die Beförderung des Passagiers oder des Gepäcks verweigern, und die einzige Regressmöglichkeit des solcherart abgewiesenen Passagiers gegen die Fluggesellschaft soll die nach Artikel 11 Absatz 3 berechnete Erstattung sein.

    Absatz 4. Abgefertigtes Gepäck.

    (a) Bei der Übergabe des Gepäcks an die Fluggesellschaft zur Abfertigung soll die Fluggesellschaft die Aufbewahrung des Gepäcks übernehmen und einen Gepäck-Identifikationsanhänger für jedes Stück des aufgegebenen Gepäcks ausgeben.

    (b) Falls das Gepäck weder Namen, Initialen oder andere persönliche Identifikationsmerkmale trägt, soll der Passagier eine solche Identifikation vor der Aufgabe des Gepäcks anbringen.

    (c) Abgefertigtes Gepäck wird mit dem Passagier im selben Flugzeug befördert, es sei denn dass die Fluggesellschaft dies als undurchführbar verwirft, in welchem Fall die Fluggesellschaft das abgefertigte Gepäck mit dem nächsten Flug der Fluggesellschaft befördern wird, auf dem Platz zur Verfügung steht.

    Absatz 5. Höchstmenge an Freigepäck.

    Passagiere können kostenlos Gepäck nach den Bestimmungen und Beschränkungen der Fluggesellschaft mit sich führen. Wenn zwei oder mehr Passagiere als eine Gruppe zu einem gemeinsamen Ziel oder Zwischenlandung mit demselben Flug reisen, sie sich selbst und ihr Gepäck zur selben Zeit am selben Ort zur Reise einfinden, kann ihnen als Höchstmenge an Freigepäck die Summe der individuellen Mengen  an Freigepäck zugestanden werden.

    Absatz 6. Übergepäck.

    Der Passagier soll eine Gebühr nach dem Tarif und der Weise, die in den Vorschriften der Fluggesellschaft dargelegt ist, für die Beförderung von Gepäck zahlen, das die Freimenge übersteigt.

    Absatz 7. Deklaration übersteigender Werte und Gebühr.

    (a) Wenn in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft die Fluggesellschaft die Möglichkeit einer übersteigenden Bewertung anbietet, kann der Passagier einen Wert für das abgefertigte Gepäck deklarieren, der die gültigen Haftungsgrenzen übersteigt. Wenn der Passagier eine solche Deklaration vornimmt, soll der Passagier die dafür gültigen Gebühren zahlen.

    (b) Außer, wenn in den Vorschriften der Fluggesellschaft anderes enthalten ist, sind die Gebühren für die übersteigenden Werte am Abflugort für die gesamte Reise bis zum endgültigen Zielort zu zahlen; für den Fall dass der Passagier bei einer Zwischenlandung auf der Flugroute einen höheren übersteigenden Wert als  ursprünglich angegeben deklariert, sollen zusätzliche Gebühren für den erhöhten Wert von dem Ort der Zwischenlandung bis zum endgültigen Zielort geschuldet sein.

    (c) Die Fluggesellschaft wird die Deklaration eines übersteigenden Wertes von abgefertigtem Gepäck nicht anerkennen, wenn ein Teil der Beförderung von einer Fluggesellschaft zu erbringen ist, die diese Deklarationsmöglichkeit nicht anbietet.

    Absatz 8. Nicht abgefertigtes Gepäck.

    (a) Gepäck, das der Passagier im Flugzeug mit sich führt, muss unter den Vordersitz, oder in ein geschlossenes Lagerabteil innerhalb der Kabine passen. Stücke, die von der Fluggesellschaft als übermäßig schwer oder groß deklariert wurden, werden nicht für die Kabine zugelassen.

    (b) Objekte, die für den Transport im Gepäckraum nicht geeignet sind (wie z.B. empfindliche Musikinstrumente und Ähnliches), werden für den Transport in der Kabinenabteilung nur zugelassen, falls im Voraus eine entsprechende Mitteilung und die Zulassung durch die Fluggesellschaft erfolgte. Für den Transport solcher Stücke können separate Gebühren erhoben werden.

     

    Absatz 9. Abholung und Auslieferung des Gepäcks.

    (a) Der Passagier soll sein Gepäck abholen, sobald es dafür an bestimmten Plätzen des Zielortes oder Ortes einer Zwischenlandung zur Verfügung steht.

    (b) Die Fluggesellschaft soll das abgefertigte Gepäck an den Inhaber des Gepäckscheins nach Begleichung aller nicht ausgeglichener Zahlungen an die Fluggesellschaft aus dem Beförderungsvertrag übergeben. Die Fluggesellschaft unterliegt keiner Verpflichtung zur Überprüfung ob der Inhaber des Gepäckscheins zur Entgegennahme des Gepäcks berechtigt ist, und die Fluggesellschaft haftet nicht für Verluste, Beschädigungen oder Kosten, die aus oder im Zusammenhang mit der nicht erfolgten Überprüfung entstehen. Die Übergabe des Gepäcks wird am Zielflughafen erfolgen, der auf dem Gepäckschein ausgewiesen ist.

    (c) Falls eine das Gepäck fordernde Person nicht in der Lage ist, einen Gepäckschein vorzulegen und das Gepäck durch einen Gepäck-Identifikationsanhänger zu identifizieren, wird die Fluggesellschaft das Gepäck dieser Person nur unter der Bedingung aushändigen, dass diese der Fluggesellschaft ihren Anspruch auf des Gepäck in für die Fluggesellschaft ausreichender Weise darlegt, und sie, auf Wunsch der Fluggesellschaft, eine ausreichende Sicherheit liefern kann, um die Fluggesellschaft gegen Verlust, Beschädigung oder von der Fluggesellschaft zu tragende Kosten der Auslieferung zu entschädigen.

    (d) Die Annahme des Gepäcks durch den Inhaber des Gepäckscheins ohne Reklamationen stellt einen Beweis des ersten Anscheins dar, dass das Gepäck in gutem Zustand und in Übereinstimmung mit dem Beförderungsvertrag zurückgegeben wurde.

    Absatz 10. Tiere.

    (a) Tiere wie Hunde, Katzen, Käfigvögel und andere Haustiere werden, nach vorheriger Vereinbarung mit der Fluggesellschaft und nach den Vorschriften der Fluggesellschaft zur Beförderung angenommen, wenn sie ordnungsgemäß in Kisten untergebracht sind und von gültigen Gesundheits- und Impfbescheinigungen, Einreiseerlaubnissen und anderen, vom Einreise- oder Transitland benötigten, Unterlagen begleitet werden.

    (b) Wenn das Tier als Gepäck angenommen wurde, soll das Tier zusammen mit seinem Behältnis und mitgeführtem Futter, nicht Teil der Freigepäckmenge des Passagiers, sondern Übergepäck sein, für das der Passagier den gültigen Preis zahlen soll.

    (c) Führhunde, die Seh- / Hörbehinderte Passagiere zusammen mit Behältnis und Futter begleiten, werden nach den Vorschriften der Fluggesellschaft kostenlos zusätzlich zur normalen Freigepäckmenge befördert.

    (d) Die Annahme von Tieren zur Beförderung unterliegt der Bedingung, dass der Passagier die volle Verantwortung für das Tier übernimmt. Die Fluggesellschaft wird für Verletzungen des Tiers oder Verlust, Verspätung, Krankheit oder Tod, oder den Fall, dass dem Tier der Zugang zu oder die Passage durch ein Land, einen Staat oder ein Territorium verwehrt wird, nicht haftbar sein.

    #160;
  • Artikel 10. Flugpläne, Stornierung von Flügen
    #160;

    Absatz 1. Zeiten und Flugpläne sind nicht garantiert.

    (a) Die Fluggesellschaft verpflichtet sich, nach bestem Vermögen den Passagier und sein Gepäck mit möglichster Schnelligkeit zu befördern. Zeiten, die auf dem Flugschein, Flugplänen oder anderswo ausgewiesen werden, sind nicht garantiert und stellen keinen Bestandteil des Beförderungsvertrags dar und die Fluggesellschaft übernimmt keine Verantwortung für das Erreichen von Anschlüssen.

    (b) Flugpläne können ohne Ankündigung geändert werden. Die Fluggesellschaft kann, wenn es die Umstände erfordern, die auf dem Flugschein oder in Flugplänen ausgewiesenen Landestellen ändern oder auslassen oder kann ohne vorherige Ankündigung ersatzweise andere Fluggesellschaften oder Flugzeuge einsetzen.

    (c) Die Fluggesellschaft wird nicht haftbar sein für Irrtümer oder Auslassungen in Flugplänen oder in Aussagen oder Darstellungen von Mitarbeitern, Vertretern oder Repräsentanten der Fluggesellschaft hinsichtlich der Daten oder Zeiten von Abflug und Ankunft oder des Betreibens eines Fluges.

    Absatz 2. Stornierungen, Flugplanänderungen, etc.

    (a) Falls die Fluggesellschaft einen Flug storniert, absetzt, umleitet, verschiebt oder verzögert, ersatzweise einen anderen Flugzeugtyp oder eine andere Serviceklasse einsetzt, nicht in der Lage ist, einen vorher bestätigten Platz bereitzuhalten, an dem Zwischenstop oder dem Zielflughafen des Passagiers nicht landet, oder den Passagier einen Anschlussflug, für den er eine Reservierung besitzt, verpassen lässt, dann soll die Fluggesellschaft, in ordnungsgemäßer Beachtung der legitimen Interessen des Passagiers, entweder:

       1. den Passagier mit einem anderen ihrer planmäßigen Passagierdienste, auf dem ein Platz frei ist, befördern; oder
       2. den Passagier zu dem auf dem Flugschein oder des entsprechenden Teils davon ausgewiesenen Zielort mit eigenen planmäßigen Diensten oder einer anderen Fluggesellschaft oder durch Oberflächentransport umleiten. Falls die Summe des Flugpreises, des Aufpreises für Übergepäck und aller in Frage kommenden Servicegebühren höher ist als der Erstattungswert des Flugscheins oder des entsprechenden Teils davon, soll die Fluggesellschaft keine weitere Gebühr vom Passagier verlangen und soll die Differenz erstatten, falls der Preis und die Gebühren der neuen Strecke geringer sind; oder
       3. eine Erstattung nach den Regelungen von Artikel 11 Absatz 3 vornehmen.

    (b) Falls es die Umstände erfordern, kann die Fluggesellschaft ohne Ankündigung einen Flug stornieren, absetzen, umleiten, verschieben oder verzögern, ersatzweise einen anderen Flugzeugtyp einsetzen oder einen Zwischenlandungs- oder Zielort auslassen. In jedem dieser Fälle soll die Fluggesellschaft befördern, umleiten oder erstatten in Übereinstimmung mit dem vorstehenden Unterabsatz (a) und soll dem Passagier unter keiner weiteren Haftung sein.

    (c) Falls die Umstände so sind, dass die Gewichtsgrenzen oder die Sitzplatzkapazität des Flugzeugs überschritten werden würden, soll die Fluggesellschaft nach vernünftigem Ermessen entscheiden, welche Passagiere oder Stücke nicht befördert werden sollen. In diesem Fall soll die Fluggesellschaft die betroffenen Passagiere in Übereinstimmung mit dem Unterabsatz (a) oben befördern, umleiten, oder eine Erstattung vornehmen und dem Passagier unter keiner weiteren Haftung sein.

    Para. 3. Tarmac Delays an Flughäfen in den Vereinigten Staaten

    Sollet eine Verspätung auf der Rollbahn an US-Flughäfen auftreten, tritt der Notfallplan für Verspätungen auf der Rollbahn in Kraft.

    #160;
  • Artikel 11. Erstattungen
    #160;

    Absatz 1. Allgemein.

    Wenn die Fluggesellschaft es versäumt, die Beförderungsleistung in Übereinstimmung mit dem Beförderungsvertrag zu erbringen, oder wenn ein Passagier willkürlich eine Änderung seiner Arrangements verlangt, soll durch die Fluggesellschaft eine Erstattung für den ungenutzten Teil eines Flugscheins oder einen Teil davon in Übereinstimmung mit diesem Artikel und den Vorschriften der Fluggesellschaft erfolgen.

    Absatz 2. Person an welche die Erstattung erfolgen wird.

    (a) Außer in den folgenden Fällen dieses Artikels soll die Fluggesellschaft berechtigt sein, die Erstattung entweder an die Person, deren Name auf dem Flugschein steht, oder an die Person, die, nach Vorlage ausreichender Beweise, für den Flugschein bezahlt hat, erfolgen.

    (b) Falls für einen Flugschein von einer anderen Person als dem auf dem Flugschein genannten Passagier bezahlt worden ist, und die Fluggesellschaft auf dem Flugschein angegeben hat, dass Erstattungen einer Beschränkung unterliegen, soll die Fluggesellschaft die Erstattung nur an die Person, die für den Flugschein bezahlte, oder zu deren Verfügung, vornehmen.

    (c) Außer im Fall eines verlorenen Flugscheins werden Erstattungen nur nach Abgabe des Passagier-Coupons oder der Passagierquittung und aller unbenutzter Flug-Coupons an die Fluggesellschaft vorgenommen.

    (d) Eine Erstattung, die an jemanden erfolgte, der den Passagier-Coupon oder die Passagierquittung und alle unbenutzten Flug-Coupons vorlegte und sich selbst als eine Person auswies, an die eine Erstattung nach den Bedingungen der Unterabsätze (a) oder (b) dieses Absatzes erfolgen kann, soll als ordnungsgemäße Erstattung gelten und die Fluggesellschaft von jeder Haftung und allen zukünftigen Ansprüchen zu einer Erstattung an irgendeine Person entlasten.

    Absatz 3. Unfreiwillige Erstattungen.

    Falls die Fluggesellschaft die Beförderung in Übereinstimmung mit Artikel 8 Absatz 1 (in Abhängigkeit von Artikel 8 Absatz 2 oder in Übereinstimmung mit Artikel 9 Absatz 3 oder in einem der in Artikel 10 Absatz 2 geregelten Fälle verweigert, soll der Betrag der Erstattung in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft bezüglich der Erstattungen berechnet werden, die dort als „unfreiwillige Erstattungen“ beschrieben sind. Die Fluggesellschaft wird darüber hinaus dem Passagier in Übereinstimmung mit Artikel 6 Absatz 5 alle Kommunikationskosten erstatten, die durch den Passagier gezahlt wurden.

    Absatz 4. Freiwillige Erstattungen.

    Falls der Passagier eine Erstattung seines Flugscheins aus Gründen wünscht, die nicht in Absatz 3 geregelt sind, soll der Betrag der Erstattung in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft bezüglich der Erstattungen berechnet werden, die dort als „freiwillige Erstattungen“ beschrieben sind.

    Absatz 5. Erstattung von verlorenen Flugscheinen.

    Falls ein Flugschein oder ein Teil davon verloren wurde, wird die Erstattung nach Vorlage eines für die Fluggesellschaft ausreichenden Beweises für den Verlust und nach Zahlung aller entsprechenden Servicegebühren erfolgen, unter der Bedingung, dass (a) der verlorene Flugschein oder der Teil davon nicht benutzt worden ist, darauf noch keine Erstattung gezahlt worden ist und er noch nicht ersetzt worden ist, und (b) dass die Person, an die die Erstattung erfolgt, sich in der Form, die von der Fluggesellschaft vorgeschrieben ist, verpflichtet, der Fluggesellschaft den erstatteten Betrag in dem Fall und in dem Umfang zurückzuzahlen, in dem der verlorene Flugschein oder ein Teil davon von irgendeiner Person benutzt wird oder dass an irgendeine Person, die im Besitz des Flugscheins ist, eine Erstattung ausgezahlt wird.

    Absatz 6. Das Recht, die Erstattung abzulehnen.

    (a) Die Fluggesellschaft kann die Erstattung ablehnen, wenn ein entsprechender Antrag später als dreißig Tage nach Ablauf der Gültigkeit des Flugscheins gestellt wird.

    (b) Die Fluggesellschaft kann die Erstattung auf einen Flugschein ablehnen, welcher der Fluggesellschaft oder Regierungsvertretern eines Landes als Beweis der Absicht vorgelegt worden ist, dieses Land zu verlassen, es sei denn der Passagier kann zur Zufriedenheit der Fluggesellschaft nachweisen, dass er eine Aufenthaltserlaubnis für dieses Land hat oder dass er das Land mit einer anderen Fluggesellschaft oder mit einem anderen Transportmittel verlassen will.

    Absatz 7. Währung.

    Alle Erstattungen unterliegen den staatlichen Gesetzen, Regeln und Vorschriften oder Regierungsverfügungen des Landes, in dem der Flugschein ursprünglich gekauft wurde, und des Landes, in dem die Erstattung erfolgt. In Abhängigkeit von der vorstehenden Bestimmung erfolgen die Erstattungen in der Währung, in der für den Flugschein gezahlt wurde, oder, nach Wahl der Fluggesellschaft, in der Währung von Singapur oder in der Währung des Landes, in dem der Flugschein gekauft wurde oder wo die Erstattung erfolgt, in einer Summe, die dem fälligen Betrag in der ursprünglich kassierten Währung entspricht.

    Absatz 8. Durch wen die Flugscheine erstattet werden.

    Erstattungen erfolgen nur durch die Fluggesellschaft, die ursprünglich den Flugschein ausstellte, oder durch ihren Vertreter, wenn er dazu berechtigt ist, in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Fluggesellschaft.

    #160;
  • Artikel 12. Verhalten an Bord des Flugzeugs
    #160;

    Absatz 1.

    Falls der Passagier sich an Bord des Flugzeugs so verhält, dass das Flugzeug oder eine Person oder Eigentum an Bord gefährdet sind, oder er die Besatzung in der Ausübung ihrer Pflichten behindert, oder einer Anweisung der Besatzung nicht nachkommt, oder sich auf eine Weise benimmt, gegen die andere Passagiere zu Recht etwas einzuwenden haben, kann die Fluggesellschaft die Maßnahmen ergreifen, die ihr notwendig erschienen, die Fortsetzung dieses Verhaltens zu unterbinden, einschließlich der Fixierung des Passagiers.

     

    Absatz 2.

    Der Passagier darf an Bord des Flugzeugs keine tragbaren Radios, elektronischen Spiele oder Übertragungsgeräte, einschließlich ferngesteuerter Spielzeuge und Handsprechfunkgeräte, betreiben. Der Passagier soll ohne die Erlaubnis der Fluggesellschaft auch keine anderen elektronischen Geräte an Bord betreiben, mit der Ausnahme, dass Hörgeräte und Herzschrittmacher benutzt werden dürfen.

    #160;
  • Artikel 13. Vereinbarungen durch die Fluggesellschaft
    #160;

    Falls im Verlauf des Vertragsabschlusses über die Luftbeförderung die Fluggesellschaft auch zustimmt, Vereinbarungen über die Leistung zusätzlicher Dienste zu treffen (wie zum Beispiel Hotelunterkunft und Ausflüge auf dem Boden), egal ob die Kosten dafür zu Lasten der Fluggesellschaft gehen, handelt die Fluggesellschaft nur als Vertreter des Passagiers und haftet dem Passagier nicht für irgendwelche Schäden, Verluste oder Kosten aller Art, die durch oder in Verbindung mit diesen Vereinbarungen entstehen.

    #160;
  • Artikel 14. Verwaltungsformalitäten
    #160;

    Absatz 1. Allgemein.

    Der Passagier soll alleinig verantwortlich sein, alle Gesetze, Vorschriften, Anweisungen, Forderungen und Reisebestimmungen der Länder, die angeflogen oder überflogen werden, und die Vorschriften und Anweisungen der Fluggesellschaft einzuhalten. Die Fluggesellschaft soll nicht haftbar sein für jegliche Hilfen oder Informationen, die durch einen Vertreter oder Mitarbeiter der Fluggesellschaft im Zusammenhang mit der Besorgung der benötigten Dokumente oder Visa oder der Einhaltung der Gesetze, Vorschriften, Anweisungen, Anforderungen und Bestimmungen, ob schriftlich oder anders gegeben werden; oder für die Konsequenzen die einem Passagier aus dem Versäumnis resultieren, diese Dokumente oder Visa zu besorgen oder diese Gesetze, Vorschriften, Anweisungen, Anforderungen, Bestimmungen, Regeln oder Anordnungen zu befolgen.

    Absatz 2. Reisedokumente.

    Der Passagier soll alle Dokumente zur Ausreise, Einreise, Gesundheit und andere Dokumente vorlegen, die nach den Gesetzen, Vorschriften, Anweisungen, Anforderungen und Bestimmungen der betroffenen Länder erforderlich sind, und der Fluggesellschaft gestatten, davon Kopien zu erstellen und aufzubewahren. Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, die Beförderung eines Passagiers zu verweigern, der nicht die entsprechenden Gesetze, Vorschriften, Anweisungen, Anforderungen und Bestimmungen befolgt, oder dessen Dokumente als nicht in Ordnung erscheinen, oder der nicht der Fluggesellschaft gestattet, davon Kopien zu machen und diese aufzubewahren.

    Absatz 3. Verweigerung der Einreise.

    Der Passagier willigt ein, die entsprechenden Flugpreise zu zahlen, falls die Fluggesellschaft, auf Anweisung der Regierung, den Passagier zu seinem Abflugort zurück oder an einen anderen Ort bringen muss, weil der Passagier nicht in ein Land einreisen darf, egal ob zu Transitzwecken oder weil dort sein Ziel ist. Die Fluggesellschaft kann zur Begleichung dieses Flugpreises jegliche Zahlungen verwenden, die an die Fluggesellschaft zur nicht benötigten Beförderung gingen oder jegliche Mittel des Passagiers im Besitz der Fluggesellschaft. Der Flugpreis zum Ort der Verweigerung der Einreise oder der Ausweisung wird von der Fluggesellschaft nicht erstattet werden.

    Absatz 4. Der Passagier haftet für Geldstrafen, Haftaufwendungen, etc.

    Falls die Fluggesellschaft eine Strafe oder Geldbuße hinterlegen oder zahlen muss oder ihr irgendwelche Auslagen auf Grund des Versäumnisses des Passagiers erwachsen, Gesetze, Vorschriften, Anweisungen, Anforderungen und Reisebestimmungen der betroffenen Länder zu befolgen, oder die erforderlichen Dokumente vorzulegen, soll der Passagier auf Verlangen der Fluggesellschaft jeden in diesem Zusammenhang gezahlten oder hinterlegten Betrag und alle so verursachten Auslagen erstatten. Die Fluggesellschaft kann zur Deckung solcher Auslagen alle Zahlungen an die Fluggesellschaft für ungenutzte Beförderung oder alle Mittel des Passagiers im Besitz der Fluggesellschaft nutzen.

    Absatz 5. Zollüberprüfung.

    Falls verlangt soll der Passagier an der Überprüfung seines Gepäcks, abgefertigt oder unabgefertigt, durch Vertreter der Zoll- oder anderer Regierungsbehörden teilnehmen.  Die Fluggesellschaft haftet dem Passagier nicht für vom Passagier erlittene Verluste oder Schäden durch das Versäumnis, diese Erfordernis zu befolgen.

    Absatz 6. Sicherheitsüberprüfung.

    Der Passagier soll sich allen Sicherheitsüberprüfungen durch die Regierung, Flughafenvertreter oder die Fluggesellschaft unterziehen.

    Absatz 7.

    Die Fluggesellschaft haftet nicht, falls das nach ihrer Auffassung gültige Recht, die Regierungsbestimmungen, Anforderungen oder anderen Bestimmungen verlangen, dass die Beförderung verweigert wird, und sie entscheidet, dass die Beförderung eines Passagiers verweigert wird.

    #160;
  • Artikel 15. Aufeinanderfolgende Fluggesellschaften
    #160;

    Wenn eine Beförderung durch mehrere aufeinanderfolgende Fluggesellschaften auf Grund eines Flugscheins, oder auf Grund eines Flugscheins und eines Verbundflugscheins, der in diesem Zusammenhang erstellt worden ist, erfolgen soll, dann wird dies als ein einheitlicher Vorgang angesehen.

    #160;
  • Artikel 16. Haftung für Schäden
    #160;

    Absatz 1.

    Unsere Haftung für den Transport von Passagieren sowie von Gepäck ist geregelt durch die Konvention für Internationalen Flugverkehrs, und durch nationale Gesetze für nationalen Flugverkehr. Falls eine der Klauseln der Konvention nicht mit den hier genannten Bestimmungen übereinstimmt, sind diese Transportbedingungen der Konvention bzw den nationalen Gesetzen unterstellt.

    Jedoch willigt Singapore Airlines auf Grund eines speziellen Vertrages, der nach Artikel 22 (1) des Abkommens gestattet ist, hinsichtlich aller internationalen Beförderungen von Passagieren, auf die das Abkommen Anwendung findet, und die auf Grund einer Dienstleistung von SIA durchgeführt werden, in Folgendes ein:

    (a) Sie wird sich bei Ansprüchen auf erstattungsfähigen adäquaten Schadensersatz hinsichtlich Tod, Verletzung oder anderer körperlicher Schäden, erlitten durch einen Passagier, nicht auf die Haftungsbegrenzung nach dem Abkommen berufen;

    (b) Im Hinblick auf den Teil eines solchen Anspruches, der 100.000 SDR nicht übersteigt, wird sie von der im Abkommen ermöglichten Einrede nicht Gebrauch machen, wonach die Fluggesellschaft nicht haftet, falls sie nachweisen kann, dass sie oder ihre Vertreter alle notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung des Schadens ergriffen haben oder dass es für sie oder ihre Vertreter unmöglich war, solche Maßnahmen zu ergreifen;

    (c) Außer in den Fällen der Unterabsätze (a) und (b) oben behält sie sich alle nach dem Abkommen möglichen Einreden gegen alle diese Ansprüche und im Hinblick auf Dritte vor, sie behält sich auch alle Rechte des Regresses vor gegen jede andere Person, einschließlich, und ohne Einschränkung, der Rechte auf Ausgleich und Ersatzleistung; und

    (d)  weder der Verzicht auf Begrenzungen nach dem Unterabsatz (a) oben, noch der Verzicht auf Einreden nach Unterabsatz (b) oben sollen hinsichtlich der Ansprüche gelten, die durch eine öffentliche Sozialversicherung oder vergleichbare Körperschaft auf welche Art auch immer geltend gemacht werden (außer bei solchen Körperschaften der Vereinigten Staaten). Solche Ansprüche sollen den Haftungsbeschränkungen und den Verteidigungen nach dem Abkommen unterliegen.

    Absatz 2.

    Bei Beförderungen, die keine internationalen Beförderungen sind, auf die das Abkommen zutrifft:

    (a) Die Fluggesellschaft soll für die einem Passagier oder seinem abgefertigten Gepäck zugefügten Schäden nur haftbar sein, wenn diese Schäden durch die Fahrlässigkeit der Fluggesellschaft verursacht wurden. Falls auf Seiten des Passagiers konkurrierendes Verschulden vorgelegen hat, soll die Haftung dem gültigen Recht über konkurrierendes Verschulden unterliegen.

    (b) Im Hinblick auf Verspätungen soll die Fluggesellschaft nicht haftbar sein, außer in den in diesen Beförderungsbestimmungen geregelten Fällen.

    Absatz 3.

    Soweit nicht im Widerspruch zu dem Vorstehenden und ungeachtet dessen, ob das Abkommen Anwendung findet:

    (a) Die Fluggesellschaft haftet nur für auf ihrer eigenen Linie auftretende Schäden. Eine Fluggesellschaft, die für die Linien anderer Fluggesellschaften Flugscheine ausstellt und Gepäck abfertigt, tut dies nur als Vertreter für diese andere Fluggesellschaft. Trotzdem soll der Passagier hinsichtlich des abgefertigten Gepäcks ein Klagerecht gegen die erste oder letzte Fluggesellschaft haben.

    (b) Die Fluggesellschaft haftet nicht für Schäden am nicht abgefertigten Gepäck, es sei denn, diese Schäden wurden durch die Fahrlässigkeit der Fluggesellschaft verursacht. Falls auf Seiten des Passagiers konkurrierendes Verschulden vorgelegen hat, soll die Haftung dem gültigen Recht über konkurrierendes Verschulden unterliegen.

    (c) Die Fluggesellschaft haftet nicht für jegliche Schäden auf Grund ihrer Befolgung von Gesetzen oder Regierungsanweisungen, Anordnungen oder Anforderungen, oder auf Grund des Versäumnisses des Passagiers, dieselben zu befolgen.

    (d) Die Haftung der Fluggesellschaft im Falle des Verlusts, der Beschädigung oder der Verspätung von abgefertigtem Gepäck soll auf 250 französische Goldfrancs oder ihren Gegenwert (Gegenwert in US-Dollar ungefähr $ 20) pro Kilogramm und im Falle unabgefertigten Gepäcks soll die Haftung auf 5.000 französische Goldfrancs oder ihren Gegenwert (Gegenwert in US-Dollar ungefähr $ 400) pro Passagier beschränkt sein, vorausgesetzt, dass, falls in Übereinstimmung mit gültigem Gesetz andere Haftungsgrenzen gelten, diese anderen Grenzen gültig sein sollen. Falls das Gewicht des Gepäcks nicht auf dem Gepäckschein vermerkt ist, wird unterstellt, dass das Gesamtgewicht des abgefertigten Gepäcks nicht die gültige Freigepäckgrenze für die betroffene Serviceklasse, wie in den Vorschriften der Fluggesellschaft geregelt, übersteigt. Falls bei abgefertigtem Gepäck ein höherer Wert nach Artikel 9, Absatz 7, geltend gemacht wird, soll die Haftung der Fluggesellschaft auf diesen höheren deklarierten Wert beschränkt sein. Im Fall des Verlusts, der Beschädigung oder der Verspätung eines Teils des abgefertigten Gepäcks soll die Haftungsgrenze der Fluggesellschaft proportional auf Basis des betroffenen Gewichtsanteils reduziert werden.

    (e) Die Haftung der Fluggesellschaft soll nicht den Betrag des nachgewiesenen Schadens übersteigen. Darüber hinaus soll die Fluggesellschaft nicht für indirekte oder Folgeschäden haftbar sein.

    (f) Die Fluggesellschaft haftet nicht für die Verletzung eines Passagiers oder den Schaden am Gepäck des Passagiers, der durch in diesem Gepäck befindliches Eigentum verursacht wird. Jeder Passagier, dessen Eigentum Verletzungen anderer Personen oder Schäden am Eigentum anderer Personen oder der Fluggesellschaft verursacht, soll der Fluggesellschaft Schadensersatz leisten für alle Verluste und Aufwendungen, die der Fluggesellschaft daraus resultieren.

    (g) Die Fluggesellschaft haftet nicht für Schäden an zerbrechlichen oder verderblichen Stücken, Geld, Juwelen, Edelmetallen, Silberzeug, begebbaren Wertpapieren, Effekten oder anderen Wertsachen, Geschäftsunterlagen, Pässen und anderen Identifikationsdokumenten, Muster, Medikamente und Drogen, die im abgefertigten Gepäck des Passagiers enthalten sind, ob mit oder ohne Wissen der Fluggesellschaft.

    (h) Wenn ein Passagier befördert wird, dessen Alter oder geistiger oder körperlicher Zustand so ist, dass er eine Gefährdung oder ein Risiko für sich selbst ist, haftet die Fluggesellschaft für keinerlei Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen, einschließlich Tod, die auf diesen Zustand oder die Verschlimmerung dieses Zustandes zurückzuführen sind.

    (i) Beim Versäumnis der Fluggesellschaft, unter anderen Umständen als denen, auf die in Artikel 8 Absatz 1, Artikel 9 Absatz 3 oder Artikel 10 Absatz 2 (b) oder (c) Bezug genommen wird, einen Platz in der Serviceklasse bereitzuhalten, für die eine ordnungsgemäße Reservierung in Übereinstimmung mit Artikel 6 dieser Bestimmungen gemacht wurde, ist die Haftung der Fluggesellschaft für Schäden aus diesem Versäumnis auf die Erstattung der angemessenen Ausgaben des Passagiers für Unterkunft, Mahlzeiten, Kommunikation und Bodentransport zwischen Flughafen und Hotel, und für die Entschädigung für andere Schäden, die der Passagier erleidet und die US $ 50 pro Tag, oder Teile davon, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Fluggesellschaft einen solchen Platz entweder auf einem anderen ihrer Dienste oder auf dem Dienst einer anderen Fluggesellschaft zur Verfügung stellen kann, nicht übersteigt, beschränkt.

    (j) Jeglicher Ausschluss oder Beschränkung der Haftung der Fluggesellschaft soll gelten für und zum Nutzen sein von Agenten, Mitarbeitern und Vertretern der Fluggesellschaft und jeder Person, deren Flugzeug von der Fluggesellschaft benutzt wird und für die Agenten, Mitarbeiter und Vertreter dieser Person. Der Gesamtbetrag, der von der Fluggesellschaft und von diesen Agenten, Mitarbeitern, Vertretern und Personen erstattungsfähig ist, soll die Haftungsgrenzen der Fluggesellschaft nicht übersteigen.

    Absatz 4.

    Wenn nicht ausdrücklich anders geregelt, soll keine der hier enthaltenen Bestimmungen irgendeinen Haftungsausschluss oder eine Haftungsbeschränkung der Fluggesellschaft auf Grund des Abkommens oder gültigen Rechts unwirksam machen.

    #160;
  • Artikel 17. Verjährung von Ansprüchen und Klagen
    #160;

    Absatz 1. Schadensanzeigen.

    In Fällen von Schäden an abgefertigtem Gepäck sollen keine Klagen zulässig sein, wenn nicht die Person, die berechtigt ist, bei der Fluggesellschaft Klage zu erheben, unverzüglich nach Entdeckung des Schadens, oder spätestens innerhalb von sieben Tagen nach dem Datum des Erhalts dies tut; und im Fall einer Verspätung, wenn die Klage nicht spätestens innerhalb von einundzwanzig Tagen ab dem Datum der Übergabe des Gepäcks in den Verfügungsbereich dieser Person, eingereicht wird. Jede Klage muss schriftlich eingereicht werden und innerhalb der zuvor genannten Fristen versendet werden.

    Absatz 2. Verjährung.

    Jegliches Recht auf Schadensersatz soll gelöscht werden, falls die Klage nicht innerhalb von zwei Jahren, gerechnet ab dem Ankunftsdatum am Zielort, oder ab dem Datum, an dem das Flugzeug hätte ankommen sollen, oder ab dem Datum, an dem die Beförderung endete, eingereicht wurde. Die Berechnungsmethode der Verjährungsfrist soll vom Gesetz des im jeweiligen Fall angerufenen Gerichts bestimmt sein.

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  • Artikel 18. Änderung und Unwirksamkeit
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    Kein Agent, Mitarbeiter oder Vertreter der Fluggesellschaft hat die Befugnis, irgendeine Regelung dieser Beförderungsbestimmungen zu verändern, zu modifizieren oder unwirksam zu machen.

    Name der Fluggesellschaft: SINGAPORE AIRLINES LIMITED
    Abkürzung des Namens: SIA

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